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Geschichte

An einer sanft ansteigenden Höhe und an drei Seiten von der Glonn umflossen, liegt das Pfarrdorf Egenhofen. Im Jahre 855 wird es als Eigentum des Grafen Rihho von Schrobenhausen und dann als herzogliches Lehen bezeichnet. Nach einem Gütertausch war Egenhofen im Besitz der Dachauer Landrichter und Hofmarksherren von Pasing. 1596 wurde das Burgschloß in den alten Herrensitz Wiaren, bei den Weihern, den ehem. Klosterweihern Herrnzells verlegt.

Hier entstand das neue Schloß, das den Namen Glonburg und später Weyhern erhielt. Die Buck, Ruffini und Lotzbeck waren jahrelang Besitzer des Schlosses, Baron Alfred von Lotzbeck begründete eine reiche Bibliothek und eine Gemäldesammlung, die später nach München verlegt wurden.

Seit Kurpfalzbayern 1777gehört Egenhofen zu Bayern. Die Freiherren von Ruffin besaßen hier eine offene Hofmark, die der geschlossenen Hofmark Weyhern unterstand. 1777 erlosch mit dem Tod Maximilians III. die sog. "ludowizische" (altbayerische) Linie der Wittelsbacher im Mannesstamm. Damit trat ein Erbfall ein, der bereits 1329 im Hausvertrag von Pavia von den Wittelsbachern festgeschrieben worden war. Er besagte, daß alle Rechte und Besitzungen der ausgestorbenen Linie an die überlebende Linie - in diesem Fall die "rudolfinische" (pfälzische) Linie - übergehen sollten. Die Orte, die mit "1777" datiert sind, kamen also nicht neu zum nun vereinten Pfalz-Bayern, sondern waren auch bereits vorher im Besitz der einen oder anderen wittelsbachischen Linie.

Das zum Gemeindegebiet gehörige rein bäuerliche Dorf Wenigmünchen erhielt seinen Namen im Gegensatz zur großen Residenzstadt, ein kleines München im Jahre 1315.

Der Weiler Pischertshofen wird, bereits 1098 als bischöflicher Wirtschaftshof genannt. Die Gemeinden Oberweikertshofen und Wenigmünchen haben sich 1972 zusammengeschlossen. Bei der Gebietsreform 1978 entstand die Großgemeinde Egenhofen aus Oberweikertshofen- Wenigmünchen, Aufkirchen, Unterschweinbach und Egenhofen.

Chronik

25 Jahre EGENHOFEN
EINBLICKE IN Ursprünge und Geschichte

Nach zwei Jahren Arbeit ist es soweit, seit 16. Dezember 2004 können Sie sich über die Geschichte Ihrer Gemeinde umfassend informieren. In einem Buch mit fast 250 Seiten finden Sie viel Interessantes aus alter und neuer Zeit.    

Farbige Luftbildaufnahmen und Bilder unserer Kulturdenkmäler geben Gelegenheit, sich beim Lesen zu entspannen.

Das Buch zeigt zunächst die Geschichte der fünf ehemaligen Gemeinden bis zur Gemeindezusammenlegung 1978. Eine Häuserliste, die den Stand von 1812 wiedergibt, schließt diesen Teil ab.  

Die Geschichte der Gesamtgemeinde wird ergänzt durch Kapitel über die Mülldebatte der 90er Jahre, die Vereine der Gemeinde und den Pfarrverband.  

Mitgearbeitet als Autoren und Fotografen haben Gisbert Hardt, Eva-Maria Guntermann, Marie-Luise Heusmann-Fischer, Josef Nefele, Martin Obermeier, Martha Pfeiffer, Georg Strasser, Stefan Pfannes und Dr. Undine Stolley-Wirth.  

Alle Autoren sind Laien und haben ihre Aufgabengebiete mit der Vorgabe, es soll ein „Lesebuch“ werden, angepackt. Auf diese Art ist ein Buch entstanden, das die Geschichte unserer Gemeinde lebendig werden lässt.    

Egenhofen – Einblicke in Ursprünge und Geschichte können Sie für 10,00 Euro in der Gemeindeverwaltung erwerben.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen